Gastartikel auf Ihrer Website verkaufen: kostenlose Anmeldung, eigener Preis, geprüfte Werbekunden, sichere Auszahlung.
Wer einen Blog oder eine Nischenseite betreibt, kann mit gesponserten Beiträgen regelmäßige Einnahmen erzielen. Wie Sie Gastartikel verkaufen, was dabei realistisch zu verdienen ist und worauf Sie rechtlich und technisch achten müssen, erklärt dieser Leitfaden. Er stützt sich auf die tatsächlichen Preisspannen im LinkBooster-Katalog.
Display-Werbung zahlt in der Regel pro Impression oder Klick. Dafür brauchen Sie viel Traffic, und die Erlöse schwanken mit Saison und Werbemarkt. Außerdem belasten Banner die Ladezeit und das Leseerlebnis. Affiliate-Marketing wiederum vergütet nur bei einem Verkauf. Es funktioniert gut, wenn Ihre Inhalte Kaufentscheidungen unmittelbar vorbereiten, ist aber schwer planbar.
Wenn Sie Gastartikel verkaufen, erhalten Sie dagegen einen festen Betrag pro veröffentlichtem Beitrag. Sie bestimmen das Thema mit, legen Ihren Preis selbst fest und können Anfragen ablehnen, die nicht zu Ihrer Seite passen. Der Ertrag hängt weniger von der Besucherzahl ab als von der Autorität, der thematischen Ausrichtung und der Qualität Ihrer Domain.
Die Modelle schließen sich nicht aus. Viele Publisher kombinieren Affiliate-Links in Ratgebern mit einzelnen gesponserten Artikeln. Wichtig ist, dass die Menge der Auftragsbeiträge im Verhältnis zu Ihren eigenen Inhalten bleibt, sonst leidet die Glaubwürdigkeit Ihrer Seite. Einen ausführlichen Überblick finden Sie im Leitfaden zur Monetarisierung mit gesponserten Artikeln.
Der Preisindex im Katalog zeigt, wie stark die Preise nach Autorität (DR bzw. DA) streuen. Die Werte verstehen sich inklusive Artikel und zuzüglich Mehrwertsteuer, angegeben als 25. Perzentil, Median und 75. Perzentil. Bei DR 0–19 liegen sie bei 69 / 139 / 335 € (162.709 Websites), bei DR 20–29 bei 76 / 152 / 375 € und bei DR 30–39 bei 107 / 257 / 575 €. In der Klasse 40–49 sind es 119 / 257 / 699 €, bei 50–59 81 / 195 / 500 €.
Deutlich höher wird es bei starken Domains: DR 60–69 kommt auf 119 / 410 / 1.377 € (3.939 Websites), DR 70+ auf 335 / 1.224 / 3.378 € (4.448 Websites). Die Spannen zeigen, dass die Autorität allein den Preis nicht erklärt. Thema, Land, Sprache und Redaktionsqualität spielen mit hinein.
Auch das Land ist relevant. Der Median liegt in Deutschland bei 731 € (13.715 Websites), in den Niederlanden bei 500 € (7.187), in Italien bei 432 € (6.846) und in Kanada bei 350 € (2.357). In den USA sind es 191 €, in Großbritannien 238 €, in Frankreich 105 € (124.916 Websites) und in der Ukraine 47 €. Das sind Marktmedianwerte, keine Zusagen für Ihre Seite. Eine Orientierung zu Kosten aus Käufersicht bietet die Seite Preise & Backlink-Kosten.
Bevor Sie Gastartikel verkaufen, sollten Sie Ihre Seite aus Sicht eines Werbetreibenden prüfen. Käufer sehen in jeder Katalogeintrag vorab Autorität, geschätzten Traffic, Thema, Land, Sprache, Preis und Linktyp. Diese Angaben sollten stimmen und zu dem passen, was Besucher tatsächlich auf Ihrer Seite vorfinden.
Eine eigene Seite mit Veröffentlichungsbedingungen spart Rückfragen. Dort legen Sie fest, welche Themen Sie annehmen, wie lang Artikel sein sollen, ob Sie Bilder erlauben, wie viele Links erlaubt sind und wie lange der Beitrag online bleibt. Halten Sie außerdem aktuelle Statistiken aus Ihrem Analyse-Tool bereit, etwa Besucher nach Land und beliebteste Rubriken.
Achten Sie zudem auf ein sauberes Umfeld: aktuelle redaktionelle Inhalte, eine klare thematische Linie und kein Übermaß an Werbung. Seiten, die erkennbar nur Links verkaufen, riskieren Probleme mit Google. Woran man solche Netzwerke erkennt, beschreibt der Beitrag zu PBNs und Linkfarmen. Ein zu großes Angebotsvolumen und beliebige Themen sind klassische Warnsignale.
Bezahlte Beiträge sind Werbung und müssen als solche erkennbar sein. In Deutschland verlangt das Wettbewerbsrecht eine klare Kennzeichnung, etwa mit „Anzeige“ oder „Sponsored Post“ am Beitragsanfang. Ob und in welcher Form das im Einzelfall nötig ist, hängt von der Gestaltung ab. Im Zweifel holen Sie rechtlichen Rat ein, denn dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung.
Auch Google hat Erwartungen. Für bezahlte Links empfiehlt der Suchmaschinenbetreiber das Attribut rel="sponsored" oder nofollow. Dofollow-Links aus bezahlten Beiträgen können gegen die Richtlinien zu Linkspam verstoßen. Das Risiko ist real, aber nicht unausweichlich: Es steigt bei unnatürlichen Mustern, fachfremden Themen und massenhaft verkauften Links. Es sinkt, wenn Sie wenige, thematisch passende und redaktionell gute Beiträge veröffentlichen.
Welche Linktypen Käufer wünschen, steht in der Katalogeintrag. Sprechen Sie mit Auftraggebern offen darüber und dokumentieren Sie Ihre Vorgaben. Mehr zur Abgrenzung beider Formate lesen Sie im Vergleich gesponserte Artikel und Gastartikel.
Die Anmeldung als Publisher ist kostenlos. Sie tragen Ihre Website ein, legen Ihren Preis selbst fest und entscheiden bei jeder Bestellung, ob Sie sie annehmen oder ablehnen. Der Artikel kommt entweder vom Auftraggeber oder wird optional bei der Plattform beauftragt. Wie der Ablauf insgesamt aussieht, zeigt die Seite So funktioniert's, die Details für Seitenbetreiber finden Sie unter Links verkaufen: Website monetarisieren.
Der Käufer zahlt vorab, das Geld wird von der Plattform verwahrt. Sie erhalten Ihre Vergütung nach der Veröffentlichung. Wird nicht innerhalb der Frist veröffentlicht, erhält der Kunde sein Geld zurück. Als Veröffentlichungsdauer werden 7 bis 30 Tage angegeben, planen Sie Ihre Redaktion entsprechend.
Beim Preis hilft der Blick auf den Markt: Vergleichen Sie Ihre Domain mit der passenden DR-Klasse und dem Land-Median. Wer neu startet, setzt den Preis eher moderat an und erhöht ihn, sobald Anfragen kommen. Erfahrungen und Strategien für Käufer, die auf Ihre Seite stoßen könnten, bündeln der Gastartikel-Ratgeber und die Übersicht Gastartikel & Advertorials kaufen.
Das hängt stark von Autorität, Thema und Land ab. Im Katalog liegt der mittlere Preis bei DR 0–19 bei 139 €, bei DR 70+ bei 1.224 €. In Deutschland beträgt der Median 731 €. Das sind Marktwerte, keine Garantie für Ihre Seite.
Nicht zwingend. Käufer achten auf Autorität, Themenrelevanz und Seitenqualität, der geschätzte Traffic ist nur eine von mehreren Angaben. Auch kleinere Nischenseiten mit passender Zielgruppe können Aufträge erhalten.
Nein. Der Text wird entweder vom Auftraggeber geliefert oder optional über die Plattform bestellt. Sie prüfen, ob der Beitrag zu Ihrer Seite passt, und können ihn ablehnen.
Sie bestimmen ihn selbst. Orientieren Sie sich an der DR-Klasse Ihrer Domain und am Median Ihres Landes, und passen Sie ihn nach der Nachfrage an. Mehr dazu finden Sie in Backlinks kaufen: Preise 2026.
Der Käufer zahlt vorab, die Plattform verwahrt den Betrag bis zur Veröffentlichung. Danach erhalten Sie Ihre Vergütung. Erfolgt keine Veröffentlichung innerhalb der Frist, wird der Kunde erstattet.